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Mit dem Fahrrad durch Tokio!

Gestern war ich das erste Mal mit dem Fahrrad in Tokio unterwegs! Nach ein paar Mal verfahren, etwas Unsicherheit beim Rechtsabbiegen im Linksverkehr und der gefühlten Waghalsigkeit Autos, die in zweiter Reihe parken, zu überholen bin ich an meiner Uni angekommen. Bei der Einführungsveranstaltung habe ich nicht viel verstanden, desto froher war ich über eine Mitarbeiterin der Uni, die mir das Wichtigste auf Englisch übersetzt hat. Es gab zwei Projekte zur Auswahl, für die ich mich entscheiden konnte. Insgesamt gibt es zwei Projekte pro Semester nicht nur eins, anders als bei mir zu Hause an der Burg, wo es immer nur ein Projekt pro Semester ist. Mein Projekt wird die ersten vier Monate „Capture the moment!“ sein, wo es darum geht in unserer Zeit der Beschleunigung und Medienüberfluss den Moment hervorzuheben oder zu konservieren. Insgesamt darf man sehr frei arbeiten. Ein weiterer Unterschied zu meinem Studium zu Hause ist, dass die ganze Uni ein Thema hat und es in den jeweiligen Departments anders umgesetzt wird. Was mich sehr gefreut hat ist, dass es direkt auf dem Campus ein Geschäft für Kunstbedarf und einen Convinience Store gibt! Sowas fehlt definitiv bei uns an der Burg!
Nach der Einführung habe ich mich kurz in ein Cafe gesetzt, um die Eindrücke zu verarbeiten und um eigentlich was zu essen. Leider hatte das Cafe fast alles ausverkauft. Ich habe mich dazu entschlossen einen ersten Eindruck von dem nicht allzu weit entfernetn Asakusa zu bekommen, wo ich unbedingt mal hin wollte! Dort habe ich das erste Mal japanisches Fastfood im Lokal gegessen – Katsudon mit einem kleinen Salat und Suppe. Anschließend war ich kurz im Don Quiote, dem günstigen, engen und mit Produkten überfluteten Konsumtempel. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich die Besuche in dem Laden immer etwas stressig finde. Beeindruckzt hat mich aber in jedem Fall der große Fisch im Aquarium vor dem Laden!

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